Diese drei Tipps bringen Ihr Grünland in Topform!

1 April 2021

Nach denkwürdigem Schneefall Anfang Februar hat der Frühling schnell Einzug gehalten. Die Temperatur begann ebenso schnell zu steigen wie die Temperatursumme. Der Boden erwärmt sich und der Frühling steht in den Startlöchern. Es ist also an der Zeit, sich um das Grünland zu kümmern, um den Grundstein für hochwertiges Raufutter zu legen. Mit diesen drei Tipps bringen Sie Ihr Grünland in Topform:

Tipp 1: Beurteilen Sie das Grünland

Der Anbau von hochwertigem Raufutter beginnt mit der Grundlage, einem gutes und fitten Grünland. Gutes Grünland hat einen ausgewogenen Grasbestand und eine Bodenstruktur in optimalem Zustand. Dafür ist eine gute Beurteilung wichtig:

  • Gehen Sie W-förmig über das Grünland, um einen guten Gesamtüberblick über die Fläche zu erhalten.
  • Beurteilen Sie zunächst den Anteil der guten Gräser.
    •  > 80 % gute Gräser = guter Grasbestand
    •  50–80 % gute Gräser = mäßiger Grasbestand
    •  < 50 % gute Gräser = schlechter Grasbestand
  • Beurteilen Sie dann die Dichte des Grasbestands anhand der Anzahl der offenen Stellen in der Grasnarbe. Durch die offenen Stellen entsteht eine kahle Narbe, was ein idealer Ort für das Wachstum von Unkraut und unerwünschten Gräsern ist. Als Faustregel für eine ausreichend dichte Grasnarbe gilt: mindestens 1 Schößling Deutsches Weidelgras pro Handfläche (10 x 10 cm).

Es wird empfohlen, bei einem mäßigen Grasbestand und/oder einer kahlen Grasnarbe das Grünland nachzusäen. Bekämpfen Sie vor dem Nachsäen für die Schaffung von Freiflächen und zur Erzeugung eines Saatbetts Unkräuter und schlechte Gräser mechanisch, damit das junge Gras gut keimen kann. Es ist wichtig, mit dem Nachsäen so früh im Frühjahr wie möglich zu beginnen, um Konkurrenz mit dem vorhandenen Gras zu vermeiden. Eine Bodentemperatur von 7 Grad ist ein guter Anhaltspunkt, um mit dem Nachsäen zu beginnen.

Eggen und Nachsäen von Grünland in einem Arbeitsgang. Der Unterschied zwischen vor und nach der Bearbeitung ist deutlich sichtbar.

Tipp 2: Eggen

Das Frühjahr ist auch die Zeit, in der das Grünland und das Bodenleben durch das Eggen des Grünlands aktiviert werden. Die Eggenzinken der Evers Striegel entfernen mechanisch flachwurzelnde schlechte Gräser, Unkraut, abgestorbene Gräser und die Filzschicht. Die Ernterückstände trocknen aus und werden abgebaut. Darüber hinaus glättet die Striegel und ein eventueller Planierhobel Maulwurfshügel, was den Rohaschegehalt im Raufutter reduziert. Das Eggen gibt den erwünschten Gräsern mehr Raum zum Wachsen und Ausschlagen.

Tipp 3: Signale des Winters beachten

Nach dem nassen Winter 2020/2021 ist deutlich zu sehen, wo mögliche Bodenverdichtungen vorhanden sind. Pfützen sind ein klares Signal für Bodenverdichtung. Bodenverdichtung behindert die Wasserinfiltration und es bilden sich Pfützen. Wasser auf dem Boden bedeutet Sauerstoffmangel (Erstickung) in der Wurzelzone und verringert das Bodenleben. Die geringere Qualität und Schmackhaftigkeit des Raufutters führt direkt zu einer geringeren Raufutteraufnahme und damit zu weniger Trockenmasse. Merken Sie sich diese Stellen gut, damit Sie sie im Herbst mit dem Evers Grasnarbenlockerer oder dem Grasnarbenbelüfter effektiv verbessern können. Der Grasnarbenlockerer beseitigt tiefere Bodenverdichtungen, während der Grasnarbenbelüfter eher oberflächliche Bodenverdichtungen beseitigt und mehr Sauerstoff in die oberste Schicht bringt.

Grasnarbe mit schlechter Wasserinfiltration.

Grasnarbe mit guter Wasserinfiltration.

Evers bietet ein sehr umfangreiches Sortiment an Grünlandpflegemaschinen für die Bearbeitung Ihres Grünlands mit professioneller Grünlandpflege. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

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